Direkt zum Hauptbereich

Posts

Die grosse Überraschung

Die grosse Überraschung dieser ersten Tage ohne Präsenzunterricht: Das Angebot der Kinderbetreuung wird praktisch nicht genutzt. Dies ist das Fazit meiner Recherche in verschiedenen Kantonen der Schweiz. Die Eltern lassen die Kinder also zuhause. Dies entlastet die Volksschule von der Pflicht, einige Kinder tagsüber zu betreuen.
Letzte Posts

Erste Erfahrungen

In den Medien wurde der Schulstart ohne Schüler zum Teil enthusiastisch gefeiert. Die Südostschweiz schreibt am 18. März "Engadiner Schulen sind bereit" und " Die Schulen, die «Mia Scoula» bereits in der Institution implementiert haben, sind in der aktuellen Situation definitiv im Vorteil. «Für uns war es ein riesiger Glücksfall, dass Mia Engiadina sich für die Digitalisierung in den Schulen eingesetzt hat»". Ich würde sagen, warten wir mal ab, ob und wie gut die Engadiner Primarschüler mit Teams von Microsoft 365 arbeiten können, respektive, ob sie die Arbeitsaufträge überhaupt verstehen.  Schon ein wenig vorsichtiger tönt es aus dem Kanton St. Gallen:  Grundsätzlich halten die Lehrpersonen den Kontakt mit den Eltern und ihren Schülern. «Wie diese Kommunikation genau aussehen soll, war eine der ersten Fragen, die es zu klären galt», sagt beispielsweise Bruno Seifert, Schulratspräsident der Schule Wartau....  Weiter ist klar, dass die Schulkinder gewisse Aufgaben ...

Schulstart ohne Schüler

Der Kanton Graubünden unterscheidet sich dadurch, dass er in der Zeit vom 16. - 30. März keine obligatorischen Aufgaben für Schüler bereitstellt. Hausaufgaben sind sogar verboten. Man will Zeit gewinnen, um erste Erfahrungen mit Fernunterricht zu sammeln und ein kantonales Konzept zu erstellen. Wir in Landquart sind vom Schulleiter gemäss Stundenplan in die Schule aufgeboten worden. Anschliessend haben wir uns nach Klassenstufen getrennt getroffen und das Vorgehen geplant. Für die ersten beiden Wochen stellen wir unseren Schülern freiwillige Übungen zusammen. Das ist eine Linkliste zu Webseiten mit Übungsmaterial in den verschiedenen Fächern. Diese wurden von den Klassenlehrern an ihre Klassen zugestellt. Für mich ist klar, dass zuerst eine sichere Verbindung zu den Schülern hergestellt werden muss. Bei mir läuft das über die WhatsApp Gruppe mit der Klasse und zusätzlich mit einer Kontaktadresse per Email. Ich hatte nicht von allen Schülern meiner Klasse (1. Sek.) eine Email-Adresse....

Schulen bis vier Monate geschlossen

Am Freitag verfügte der Bundesrat, dass bis 4. April kein Unterricht mehr in den Schulen stattfindet. Doch jetzt schon müssen sich Eltern und Kinder darauf einstellen, dass die Schulen länger zubleiben: «Wir planen so, dass wir für eine Verlängerung der Massnahme gewappnet sind», sagt die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner (cvp.), die auch die Erziehungsdirektorenkonferenz präsidiert... «Die Schulen sind nun gefordert, die nötigen Ersatzmassnahmen zu treffen», sagt Steiner. «Wir haben hervorragend ausgebildete Lehrer, die in dieser nie dagewesenen Situation innovative Konzepte entwickeln werden.» ...  So gesehen habe die Schulschliessung auch eine positive Seite: «Es wird sicher zu einem Schub führen, was die Digitalisierung und moderne Unterrichtsformen anbelangt.» Sie rechnet mit einer «Phase des Chaos». Doch dann werde sich der Schulbetrieb neu einpendeln. Schulen in der Schweiz könnten bis vier Monate zu bleiben, sagt die oberste Bildungsdirektorin, NZZaS, 15.3. vo...

Schule wie bisher ist nicht mehr möglich

Der Entscheid wurde am Freitag, 13. März, nachmittags getroffen. Die Schweizer Volksschule wird bis mindestens 4. April aufgrund der Gefahren des Coronoavirus geschlossen.  Während in den ersten Reaktionen von Fern-Unterricht ab Montag, 16. März gesprochen wird, sind die Bündner Behörden vorsichtiger: Vorerst sollen hier bis 30. März keine Hausaufgaben erteilt werden. Die Zeit soll genutzt werden zur Planung von möglichen Szenarien für den Ersatz des gewohnten Unterrichts im Klassenzimmer.  «Die Schule, wie es sie bis heute gab, wird vorerst nicht mehr möglich sein», sagte Innenminister Berset. In der Sonntagspresse erfährt man, dass die Vorsteherin der EDK, die Zürcher Erziehungsdirektorin Silvia Steiner, es für möglich hält, dass der gewohnte Schulunterricht bis zu den Sommerferien ausgesetzt wird.