Die grosse Überraschung dieser ersten Tage ohne Präsenzunterricht: Das Angebot der Kinderbetreuung wird praktisch nicht genutzt. Dies ist das Fazit meiner Recherche in verschiedenen Kantonen der Schweiz. Die Eltern lassen die Kinder also zuhause. Dies entlastet die Volksschule von der Pflicht, einige Kinder tagsüber zu betreuen.
In den Medien wurde der Schulstart ohne Schüler zum Teil enthusiastisch gefeiert. Die Südostschweiz schreibt am 18. März "Engadiner Schulen sind bereit" und " Die Schulen, die «Mia Scoula» bereits in der Institution implementiert haben, sind in der aktuellen Situation definitiv im Vorteil. «Für uns war es ein riesiger Glücksfall, dass Mia Engiadina sich für die Digitalisierung in den Schulen eingesetzt hat»". Ich würde sagen, warten wir mal ab, ob und wie gut die Engadiner Primarschüler mit Teams von Microsoft 365 arbeiten können, respektive, ob sie die Arbeitsaufträge überhaupt verstehen. Schon ein wenig vorsichtiger tönt es aus dem Kanton St. Gallen: Grundsätzlich halten die Lehrpersonen den Kontakt mit den Eltern und ihren Schülern. «Wie diese Kommunikation genau aussehen soll, war eine der ersten Fragen, die es zu klären galt», sagt beispielsweise Bruno Seifert, Schulratspräsident der Schule Wartau.... Weiter ist klar, dass die Schulkinder gewisse Aufgaben ...