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Weisungen Kanton Luzern

Es ist interessant zu beobachten, wie sich die kantonalen Weisungen unterscheiden und zum Teil auch angleichen. Hier das Beispiel aus dem Kanton Luzern:


Nach dem Verdikt des Bundes, dass alle Schulen vorläufig geschlossen werden, läuft die Organisation des Fernunterrichts auf Hochtouren. Der Kanton Luzern gibt den Volksschulen diesbezüglich eine Weisung vor. So sollen Sekundarschüler an 3-4 Stunden pro Tag Lernaufträge bearbeiten. Für die Primarschule gilt: 1./2. Klasse 1-2 Stunden pro Tag, 3.-6. Klasse 2-3 Stunden pro Tag. Die Vorgaben gelten vorerst bis zu den Osterferien.

Die Schulen handhaben den Fernunterricht ziemlich unterschiedlich. Kriens beispielsweise hat folgende Regelung für den wöchentlichen Zeitaufwand der Schüler festgelegt: 1./2. Primarklasse 4-6 Stunden, 3./4. Primarklasse 6-8 Stunden, 5./6. Primarklasse 8-10 Stunden. Der Krienser Rektor Markus Buholzer sagt dazu: «Wir gehen davon aus, dass jeden Morgen eine Arbeitsstunde realistisch ist und je nach Alter auch an den Nachmittagen.» Krienser Sekundarschüler sollen pro Woche 10-12 Stunden an Lernaufträgen arbeiten. 

Die Volksschule Emmen hat für die Primar-Unterstufe 2 Stunden pro Tag für Lern- oder Beschäftigungsaufträge vorgesehen, ab der 3. Klasse 3 Stunden täglich. Die Schule Horw gibt 4 Lektionen à 45 Minuten pro Tag für die gesamte Primarstufe vor. Horwer Sekundarschüler haben derweil mindestens 20 Lektionen pro Woche zu bewältigen - also rund 15 Stunden. Leicht unter den kantonalen Richtlinien liegen die Vorgaben der Schule Sursee, wo für die 1.-4. Primarklasse 4 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche und für die 5./6. Primarklasse 6 Stunden vorgesehen sind. Sekundarschüler arbeiten aber ebenfalls 10 Stunden pro Woche an Arbeitsaufträgen.

Quelle: Luzerner Zeitung, 17.3.

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